Den Wechsel gestalten

Intervision im interdisziplinären Beratungskontext

Auf der letzten UNZD-Tagung im November in Erfurt haben wir einen neuen Ansatz auf seine Brauchbarkeit in unserem Beraterkontext überprüft: INTERVISION

 

Auf diese Methode waren wir im Zuge unseres Qualitätsprozesses gestoßen. Ausgangspunkt war die Frage, wie wir die Qualität unserer Beratung bei Unternehmensnachfolgen kontinuierlich verbessern können. Sowohl für jeden einzelnen Berater, als auch für unsere interdisziplinären Teams. So kamen wir auf die Intervision. Hier braucht es keinen externen Spezialisten. Unsere Regionalgruppen bieten einen idealen Ausgangspunkt. Die Methode ist seit langem bewährt und der Nutzen liegt auf mehreren Ebenen: Lösungsqualität, Beratungskompetenz und Teambildung.

Weiterlesen

E-Mail

Darf es auch etwas komplizierter sein?

Wer kennt die Erfahrung nicht: Endlich haben wir uns an eine Aufgabe gemacht, die wir schon viel zu lange vor uns hergeschoben haben. Einige wenige Fragen sind noch zu klären, dann können wir den Punkt endlich abhaken.

Doch beim Versuch diese Fragen zu beantworten, tauchen plötzlich ganz neue Fragen auf. Fragen, an die wir bisher noch gar nicht gedacht haben! Nachdem wir begonnen haben, uns wirklich mit unserem Thema zu beschäftigen, stellen wir fest, dass es doch komplizierter ist, als wir anfangs dachten. Ja es wird immer komplexer, je tiefer wir in die Materie eintauchen. Jede Antwort auf eine Frage wirft mehrere neue Fragen auf!

 

Cynefin 05

 

Weiterlesen

E-Mail

UNZD Frühjahrstagung 2017

Biebelried 5./6. Mai 2017

 UNZD Gruppenfoto Frhjahrstagung2017 klein

Auch in diesem Jahr trafen sich Nachfolge-Spezialisten aus ganz Deutschland in Biebelried zur jährlichen Frühjahrstagung des UnternehmensNachfolgeZentrums Deutschland e.V. ( UNZD ).

Gastvorträge von Christine Seger (Seger Transporte GmbH & Co. KG, Münnerstadt) und Nicole Hölscher (Kreativ Konzept – Agentur für Werbung GmbH, Bonn) zur internen und externen Unternehmensnachfolge, sowie hoch interessante Fallpräsentationen unterschiedlicher Beratungsprofessionen machten die zwei Tage in Franken wieder zu einem lohnenden Event. Immer ging es dabei um die ganzheitliche und interprofessionelle Sichtweise auf den Nachfolgeprozess der Unternehmen. Das ist der spezielle Nutzen, den UNZD-Berater ihren Kunden bieten können, um den Generationswechsel im Unternehmen erfolgreich, nachhaltig und mit Lebensqualität zu bewältigen.

 

E-Mail

Erfolg über Generationen

Seminar zur Unternehmensnachfolge auf Schloss Banz

HSS Schloss Banz       

Bereits zum zweiten Mal referierten die UNZD-Mitglieder Dr. Hubert Humm und Dieter Lachenmaier im Rahmen eines Zwei-Tages-Seminars bei der Hanns-Seidel-Stiftung auf Kloster Banz. Unter den Teilnehmern waren Senioren, die sich mit dem Thema befassen (müssen), potenzielle Nachfolger, die sich mit dem Gedanken an eine Übernahme eines Unternehmens tragen sowie Vater/Mutter – Tochter/Sohn Gespanne, die ebenfalls die Nachfolge ordentlich vorbereiten wollen.

Weiterlesen

E-Mail

Business as Usual?

Die Firmeninhaber der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland werden immer älter. Das sind die geburtenstarken Jahrgänge, die in den nächsten Jahren ihr Unternehmen übergeben wollen oder müssen. Das Thema Unternehmensübergabe, beziehungsweise -übernahme ist daher aktueller denn je. Ein Blick auf diese kritische Zeit im Leben eines Unternehmens.

 MEIN BDS Titel

Unternehmertum als Berufung

Es gibt nur wenige Beispiele für eine ähnlich enge Verknüpfung, wie sie zwischen Unternehmer und Unternehmen zu finden ist. Meist kann man eher von einer Berufung, als von einem Beruf sprechen. Das Unternehmen stellt den Mittelpunkt für Unternehmer und damit auch für ihre Familien dar. Ein distanziertes Verhältnis, wie dies für Arbeitnehmer möglich ist, reicht für die erfolgreiche Führung eines Unternehmens nicht aus. Denn: Der gesamte Alltag wird nach den Erfordernissen des Unternehmens ausgerichtet. Arbeitszeiten, Urlaub, soziale Kontakte und oft auch die sowieso spärliche Freizeitgestaltung. Immer ist das Unternehmen zentraler Mittelpunkt des Unternehmerlebens.

Das alles ändert sich bei der Unternehmensübergabe. 

Weiterlesen

E-Mail

Das Königs-Modell

Plädoyer für ein verändertes Denkmodell in Familienunternehmen

 Bayerische Knigskrone

Wann soll ich anfangen, mich mit meiner Nachfolge im Unternehmen zu beschäftigen?

So, oder ähnlich klingt die Frage, die Berater immer wieder gestellt bekommen. Die Antwort ist in der Regel: „Rechtzeitig, das heißt 5 bis 10 Jahre, bevor Sie übergeben wollen.“

Die Realität schaut allerding anders aus: Der größte Teil der deutschen Familienunternehmer nimmt das „heiße Eisen“ Übergabe erst zögernd 1 bis 2 Jahre vor dem geplanten Übergabetermin in Angriff. Meist viel zu spät für ein optimales Ergebnis.

„In Angriff nehmen“ ist eine Ausdrucksweise, die zwar nicht jeder Unternehmer benutzen würde, die aber gleichwohl das vorherrschende Denkmodell in den Köpfen vieler Unternehmer kennzeichnet. In der Tat lassen sich in Bezug auf die Nachfolge zwei Denkmodelle unterscheiden, die ich das „Feldherren-Modell“ und das „Königs-Modell“ genannt habe.

Weiterlesen

E-Mail