Den Wechsel gestalten

Vorsorgen für den Fall der ungeplanten Nachfolge

Was passiert, wenn dem Unternehmer was passiert? Neben den emotionalen Belastungen, die eine schwere Verletzung oder Krankheit oder gar der Tod in der Familie hervorruft, steht die Führungsfähigkeit des Unternehmens in Frage.

Es gehört somit zu den wichtigsten Unternehmeraufgaben dafür zu sorgen, dass das Unternehmen von der Person des Unternehmers unabhängig wird. Bei einem Ausfall des Unternehmers, sei es kurzfristig (z.B. Beinbruch), mittelfristig (z.B. Koma) oder gar dauerhaft (Tod) muss die Firma weiterhin als Einkommensquelle für die Familie und als Arbeitgeber für die Mitarbeiter intakt bleiben.

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UNZD e.V. Herbsttagung 2015

Herbsttagung der Nachfolgeexperten

Trotz zahlloser Bekundungen und Veröffentlichungen hat sich die Erfolgsquote bei Unternehmensnachfolgen in Deutschland nicht nachweisbar verbessert. Was sind die Gründe dafür und was lässt sich dagegen unternehmen?

Das waren die Themen, um die es bei der 2. Herbsttagung des UnternehmensNachfolgeZentrums Deutschland e.V. (kurz: UNZD e.V.) am 18./19. September 2015 im Tagungshotel Leicht in Biebelried gegangen ist.

Unternehmensnachfolgespezialisten aus ganz Deutschland trafen sich hier, um den interdisziplinären und ganzheitlichen Ansatz des Vereins weiterzuentwickeln.

 

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Wissensbilanz

Den inneren Wert des Unternehmens kennenlernen

Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Aspekte ein Unternehmen als Wirtschaftseinheit interessant gestalten? Über die vorgelegten Jahresabschlüsse und aktuellen BWA‘s sind zwar die Leistungsdaten des Unternehmens nachvollziehbar, verborgen bleibt jedoch wie der Organismus des Unternehmens diese Leistungen erbringt.

So bleiben viele Fragen, wie die „Blackbox“ Unternehmen funktioniert unbeantwortet. Der eigentliche innere Wert und damit das immaterielle Vermögen werden nur unzureichend oder gar nicht dargestellt.

 

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Starthilfe für Nachfolger - Ideen zur Wegbereitung –

Was wird eher häufiger thematisiert im Zusammenhang mit der Nachfolge?

Im Zusammenhang mit der Nachfolgeplanung scheint es häufiger um die Klärung steuerlicher, rechtlicher und betriebswirtschaftlicher Fragen sowie der Suche nach einem geeigneten Nachfolger, seiner Kompetenzen und Verfügbarkeit.

Was ist entsprechend oftmals noch offen und welche Fragen ergeben sich daraus für Nachfolger?

Weniger wird thematisiert, wie Nachfolger ihren Start konkret gestalten könnten. In der Praxis begegnen uns in diesem Zusammenhang u.a. folgende Fragen von Nachfolgern:

  • Wer kann mich unterstützen ein auf das Unternehmen zugeschnittenes Konzept zu entwickeln?
  • Wie kann ich das vorhandene Know How aller Mitarbeiter/ Stakeholder konkret für ein Gesamtkonzept nutzen und sie einbinden, ohne meine eigenen Ideen zu vernachlässigen?
  • Mit wem kann ich mich austauschen, um von den Erfahrungen Anderer zu lernen und davon zu partizipieren–innerhalb oder auch außerhalb der Branche?
  • Wie schaffe ich es eigentlich die Mannschaft hinter mich und mein Konzept zu bringen, nachdem das ‚bisherige‘Herz herausgerissen wurde?

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Erbschaftssteuer - Alles klar?

Erbschaftsteuer – Alles klar?

Wenn eine Regierung, die im Parlament über eine Vier-Fünftel-Mehrheit verfügt, sich auf einen Gesetzentwurf einigt, ist ja wohl alles klar, sollte man meinen. Und doch könnte es noch einige Änderungen geben, bis aus dem Regierungsentwurf zur Erbschaftsteuer tatsächlich ein Gesetz mit Unterschrift des Bundespräsidenten wird.

Es klang wie eine Erfolgsmeldung: das Bundeskabinett hat am 08.07.2015 den Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes beschlossen. Damit konnte die Vorgabe der Bundeskanzlerin, einen entsprechenden Beschluss vor der Sommerpause zu verabschieden, erfüllt werden.

Aber das Ganze entpuppte sich als Mogelpackung.

 

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Der Wettbewerb um Nachfolger

Warum es für Mittelständler immer schwieriger wird, ihr Unternehmen abzugeben

„So viel wie nie und so wenig wie nie zuvor“, so beschreibt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag in seinem jüngsten DIHK-Report 2014 die Situation zur Unternehmensnachfolge in Deutschland.

Konkret bedeutet dies, dass einer stetig steigenden Zahl von abgabewilligen Unternehmern in Deutschland seit Jahren eine immer weiter sinkende Anzahl potenzieller Nachfolger gegenübersteht.

Brisante Entwicklung für den Mittelstand

Abzulesen ist diese nachhaltige Verschiebung von Angebot und Nachfrage bei der Unternehmensnachfolge an konkreten Zahlen der IHK’s. So stieg die Anzahl der bei IHK’s ratsuchenden Alt-Unternehmer im Zeitraum 2009 ‑ 2013 von knapp 4.900 auf rd. 5.600 an, während die Zahl der Beratungen für potenzielle Übernehmer im gleichen Zeitraum von rd. 8.400 auf nur noch 4.700 sank.

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