Den Wechsel gestalten

Unternehmerische Vermögensnachfolge

Grundsätzliche Überlegungen zur Unternehmensnachfolge

Jedes Jahr das gleiche Bild: Immer noch viel zu viele Unternehmer haben überhaupt noch keine konkreten Maßnahmen zur Nachfolgeregelung in ihrem Unternehmen geplant. Vielleicht nur die Hälfte aller Unternehmer haben ein Testament und davon sind viele aus formalen Gründen unwirksam.

Dabei ist eigentlich jedem Unternehmer klar, weshalb es ratsam ist sich rechtzeitig Gedanken über eine Nachfolgeplanung zu machen und  die verschiedenen in Betracht kommenden Alternativen (familienintern, Verkauf etc.) zu beurteilen.

Nachfolgend sind noch einmal wichtige Eckpunkte zur Unternehmensnachfolge stichpunktartig aufgelistet:

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Realität und Zeitgeschehen - die Wahrheit kommt selten allein.

Die Nachfolge, unabhängig davon ob familiär oder durch einen externen Interessenten motiviert, gestaltet sich weiterhin spannend. Aus nationaler Sichtweise wird die Nachfolge für den Mittelstand eine immer größere Aufgabe bis hin zur Grundsatzentscheidung - Abgabe im Sinne der Nachfolge und gerne kurzfristig bis sehr schnell oder die Aufgabe der Nachfolgebemühungen und der Betrieb wird einfach abgemeldet. Gerade diese Variante der Gewerbeabmeldung wird nicht statistisch erfasst. Klar, den im Ergebnis erreicht man damit keine positiven und somit verwertbaren Ereignisse, also besser nicht kommunizieren. Still ruht der See?

 

 

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Die Nachfolge beginnt 10 Jahre vorher

So machen Sie Ihr Unternehmen nachfolgefähig

Irgendwann verlieren die Senioren die Lust am Geschäft: die Belastungen, der Ärger mit Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern, Finanzamt …, die Gesundheit. Dann aber soll es schnell gehen, auch wenn keine geeigneten Nachfolger aus der Familie zur Verfügung stehen.

Vielleicht sind Mitarbeiter daran interessiert, den Betrieb zu übernehmen? Oder ein familien- und betriebsfremder Existenzgründer?

Doch schnell kommt Frust auf:

 

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Die menschliche Dimension im Unternehmensnachfolgeprozess

Viele Generationswechsel in Familienbetrieben scheitern. Wie viele es genau sind, darüber gehen die Zahlen auseinander. Sicher ist nur, es sind zu viele. Arbeitsplätze gehen verloren, aber auch Geld, Ansehen und ein zentraler Punkt im Leben der Unternehmerfamilie.

Die Gründe für das Scheitern sind sehr unterschiedlich. In den wenigsten Fällen sind es aber rein sachliche Gründe. Psychologen gehen davon aus, dass menschliches Verhalten nur zum geringsten Teil (20%) rational, also verstandesmäßig bestimmt ist. Emotionen und unbewusste Faktoren beeinflussen unsere Handlungen und Entscheidungen in viel stärkerem Maße. Die Frage ist nur, wie gehen wir mit dieser Erkenntnis um? Und was ergeben sich daraus für Folgen?

Natürlich können wir in unseren beruflichen Entscheidungen diesen zutiefst menschlichen Bereich außer Acht lassen. Tatsächlich ist dies auch die, in vielen Unternehmen noch am weitesten verbreitete Haltung. Dann wundert man sich allerdings, dass manche Sachentscheidungen nicht funktionieren oder Beschlüsse nicht eingehalten werden.

Eine nette Anekdote dazu ist der Betrunkene, der unter der Straßenlaterne seinen Schlüssel sucht. Von Passanten gefragt, warum er den Schlüssel dort sucht, gibt er zur Antwort, dass es da hell ist. Der Ort mit der höchsten Wahrscheinlichkeit, dass der Schlüssel dort zu finden ist, wird gar nicht in die Suche mit einbezogen, weil es da zu dunkel ist. Das Ergebnis der Suche ist jedem klar.

Auch bei der Unternehmensnachfolge haben wir beiden Möglichkeiten: Wir können die Lösung nur im Licht der Sachthemen zu suchen oder aber die beteiligten Personen auch mit ihrer menschlichen Dimension geplant in die Lösungssuche mit einbeziehen.

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Erbschaftssteuer - Was kommt? Was tun?

Das Bundesverfassungsgericht hat mit seiner Entscheidung vom 17.12.2014 Familienunternehmen, Politikern und Lobbyisten einige Hausaufgaben aufgegeben. Diese Hausaufgaben müssen in einem geänderten Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz münden und zwar bis spätestens zum 30.06.2016.

Finanzminister Schäuble hat angekündigt, das Gesetz schnell und nur in den Punkten zu ändern, die das Gericht als verfassungswidrig beanstandet hat, und beruft sich dabei auch auf den Koalitionsvertrag, der in diesem Punkt aber eher vage bleibt. Und es wurden am 25.02.2015 konkrete Vorschläge von ihm der Bundestagsfraktion der CDU/CSU vorgestellt, die von Politikern und Verbänden bereits kontrovers diskutiert wurden bevor sie überhaupt offiziell bekannt waren.

In Anbetracht der aktuellen Diskussionen und den politischen Konstellatio­nen bedarf es wohl intensiver Diskussionen mit Verbänden und Partei­gruppierungen, damit Schäubles Wunsch „schnell mit wenig Änderungen“ Wirklichkeit wird. Die kontroversen Meinungen gehen zum einen quer durch die Koalitionsparteien und zum andern braucht es für das Gesetz auch die Zustimmung des Bundesrates und damit auch der Grünen. Aber schließlich wird es bis spätestens 30.06.2016 zu einer Einigung kommen, da es sonst kein Erbschaftsteuergesetz mehr gibt und die Länder auf die rund fünf Milliarden Einnahmen pro Jahr verzichten müssen. Das will eine übergroße Koalition der Politiker natürlich verhindern.

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Unternehmensnachfolge - Das „heiße Eisen“ in der Unternehmensplanung

Nach aktuellen Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn stehen in Deutschland zwischen 2014 und 2018 Unternehmensübertragungen in rund 135.000 Familienunternehmen an, was pro Jahr ungefähr 27.000 Unternehmensnachfolgen mit etwa 400.000 Beschäftigten entspricht. Zumeist ist der Dienstleistungssektor betroffen, gefolgt vom produzierendem Gewerbe und dem Handel. Allerdings wird die Unternehmensnachfolge aufgrund der vermeintlichen Komplexität oftmals überhaupt nicht oder nur punktuell in Angriff genommen. Emotionale Aspekte bilden eine zusätzliche Barriere. Dies hat vielfach zur Folge, dass wirtschaftlich gesunde Unternehmen aufgrund mangelnder rechtzeitiger Planung aufgelöst werden müssen.

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