Den Wechsel gestalten

Nachfolgereife

Nachfolgereife – „was macht mein Unternehmen attraktiv für Übernehmer“

Beratung

Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Aspekte ein Unternehmen oder eine Arztpraxis als Wirtschaftseinheit interessant gestalten? Viele potentielle Übernehmer erhalten über die Ergebnisse der wirtschaftlichen Situation in Form der vorgelegten Jahresabschlüsse und BWA´s einen Einblick über die bisherigen Erfolg. Sie können sich vor Ort bei einer Besichtigung über den Zustand der Einrichtung und der Räume ein Bild machen. Verborgen bleibt Ihnen jedoch wie die Struktur des Unternehmens bzw. der Praxis funktioniert und wie die Umsätze letztlich erzielt werden.

So bleibt bei vielen übernahmewilligen Interessenten nach wie vor ein großes Fragezeichen, wie diese „Blackbox“ Praxis tatsächlich im Inneren aussehen mag. Die daraus resultierenden Unsicherheiten können zu einem Abbruch der Verkaufsverhandlungen führen, obwohl das Objekt durchaus für den/die Übernehmer/in geeignet ist.

Die Wirtschaftsministerien von Bund und Ländern haben diese Problematik erkannt und bieten daher eine breite Palette von Förderzuschüssen für Beratungsleistungen an, um sowohl die Nachfolge als auch die Übernahme von Praxen und Unternehmen sicherzustellen.

Im Rahmen Nachfolgeberatung können deshalb Unternehmer und Ärzte über die BAFA Zuschüsse in Höhe von 50 % der Beratungskosten, maximal 1.500 € je Beratungsfall erhalten.

Ziel dieser Beratung ist es eine strukturierte Vorgehensweise zur Abgabeplanung zu entwickeln, die das Unternehmen bzw. die Praxis auf Herz und Nieren bei den wirtschaftlichen Aspekten prüft und die nicht sichtbare Potenziale für die wirtschaftliche Entwicklung sichtbar zu machen. Das Ergebnis ist eine realistische Beurteilung zur Wirtschaftskraft und zur Werthaltigkeit. Die Verkaufsverhandlungen können effektiver und zielorientierter geführt werden.

Existenzgründer werden ebenfalls auf Länderebene mit Zuschüssen von bis zu 70 % zu den Beratungskosten unterstützt. Die Aufgabenstellung lautet hier die wirtschaftlichen Perspektiven für den Existenzgründer im Zusammenhang mit seinen persönlichen Bedürfnissen zu prüfen. Durch den neutralen und ergebnisoffenen Beratungsansatz ist gewährleistet, dass für den Gründer die optimale Lösung gefunden und die Wirtschaftlichkeit sowie Finanzierbarkeit geprüft ist. Das Ergebnis könnte aber ebenso eine Empfehlung sein das geplante Gründungsvorhaben zu stoppen, wenn das wirtschaftliche Risiko der Gründung nicht vertretbar ist.

Darüber hinaus können Existenzgründer in den ersten 2 Jahren ihrer Selbstständigkeit mit weiteren Beratungszuschüssen zu Problemstellungen in allen wirtschaftlichen Bereichen (z.B. Marketing, Qualitätsmanagement, Wirtschaftlichkeitsrechnung, Finanzierung) in Höhe von 50 % zu den Beratungskosten bis max. 4.000 € netto rechnen.

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